Solidarität statt Sanktionen: Unterstützung für cubanische Kultur

Die Situation in Kuba bewegt viele Menschen in Deutschland. In diesem Jahr finden zahlreiche Solidaritätsveranstaltungen statt, die zusätzliche Spenden für unsere Solarprojekte ermöglichen.

Im Mai zeigten „Cuba im Film“ in Frankfurt-Höchst und Peter Weymar im Hamburger 3001 Kino den berührenden Film „Suite Havanna“. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm informierte über die Projekte von InterRed.

Während der cubanischen Filmtage in Düsseldorf organisierte die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba eine Informationsveranstaltung zu „Sonnenenergie für kubanische Filmkunst“. Zugleich berichtete sie über die allgemeine Situation auf der Insel.

In der antifaschistischen Filmreihe in Frankfurt lief der kubanische Film „Los ojos del Arcoíris“. Auch hier spendeten viele Besucher:innen. Die Hommage an Assata Shakur und „alle Frauen, die für eine bessere Welt kämpfen“, stieß auf großes Interesse.

Auch die Veranstaltung am 17. Juni 2026 im Münchner EineWeltHaus fand großen Zuspruch. Gemeinsam mit engagierten Cuba-Freund:innen aus München berichteten wir über die allgemeine Situation, die Hintergründe, die cubanische Energiewende, Unterstützungsmöglichkeiten und die Projekte von InterRed.

Wir danken allen Organisator:innen und Helfer:innen für diese kreativen Veranstaltungen. Ebenso danken wir allen Spender:innen, die einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung Kubas geleistet haben.

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Netzwerk InterRed Cooperacion e.V.
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BIC: BFSWDE33MNZ

Das nächste Solarprojekt ist schon am Start

Unsere Solarprojekte in Cuba gehen trotz der US-Sanktionen direkt weiter: Das nächste Projekt ist schon am Start. In Havanna wollen wir ein Kinderkrankenhaus im Arbeiter:innenviertel Cerro mit Solarstrom unterstützen. Dort entscheidet verlässliche Energie jeden Tag über gute Versorgung, sichere Behandlung und schnelle Hilfe in Notfällen.

Das Krankenhausteam arbeitet mit großem Einsatz. 314 Beschäftigte halten den Betrieb am Laufen. 2025 behandelte das Krankenhaus rund 46.500 Patient:innen, davon etwa 26.000 in der Notaufnahme. Doch die Stromversorgung bleibt unsicher. Zwei alte Notstromaggregate reichen nicht aus. Nach einem Hurrikan musste in wichtigen Bereichen zeitweise bei Kerzenlicht gearbeitet werden. Das darf nicht zu Normalität werden.

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Trumps Sanktionspolitik trifft unsere Solarprojekte direkt: Vier Container für Cuba verzögert

In unserem letzten Bericht „Solarprojekte Cuba 2026: Material auf dem Weg – trotz US-Blockade“ konnten wir schreiben: Das Material ist unterwegs. Trotz der verschärften US-Blockade, trotz des Rückzugs großer Reedereien aus dem Cubaverkehr und trotz wachsender rechtlicher Risiken für Handelspartner hatten wir gemeinsam mit unseren Partnern frühzeitig gehandelt. Die Container waren gepackt, verschifft und sollten am 9. Juli im Hafen von Mariel entladen werden.

Jetzt hat uns Trumps Sanktionspolitik unmittelbar bei der Anlieferung von dringend benötigtem Material für unsere Solar- und Solidaritätsprojekte in Cuba getroffen.

Vier Container konnten nicht wie geplant entladen werden

Die vier Container mit Waren für zahlreiche Projekte, insbesondere für Kinderkrankenhäuser sowie für das cubanische Filminstitut ICAIC, sollten am 9. Juli in Mariel entladen werden. Kurz vor der geplanten Entladung wurde jedoch das vorgesehene Entladeterminal von neuen Sanktionen erfasst. Damit war eine Abfertigung dort nicht mehr möglich.

Aber auch dafür gibt es eine Lösung: Die bereits auf dem Weg befindliche Lieferung kann an einem anderen Terminal neu angeliefert und dort entladen werden. Nach aktuellem Stand ist dies erst am 3. August möglich. Aus einer geplanten Entladung Anfang Juli wird damit eine Verzögerung von mehreren Wochen – ausgelöst nicht durch technische Probleme, nicht durch fehlende Vorbereitung, sondern durch die Ausweitung der US-Sanktionspolitik auf die internationale Logistik.

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Lottie unterstützt InterRed

Content Creatorin Lottie (Visa Vie) setzt sich derzeit mit ihrer Reichweite für unsere Spendenkampagne „Damit das Licht nicht ausgeht – Solarenergie für ein Kinderkrankenhaus“ auf betterplace ein. Mit ihrer Spendenaktion „Hoffnung für Kuba: Strom, Wasser & Nahrung für Menschen“ lenkt sie die Aufmerksamkeit ihrer Community auf die dramatische Versorgungslage vor Ort und sammelt Spenden für zwei zentrale Hilfsprojekte auf Cuba.

Neben unserem Solarprojekt für das Kinderkrankenhaus El Cerro in Havanna unterstützt Lottie parallel das Projekt „Sauberes Wasser, Bildungsmöglichkeiten und Ernährung für Kinder in Kuba“. Beide Projekte adressieren die Folgen der andauernden Energiekrise: Ohne verlässlichen Strom können Kliniken lebensrettende Geräte nicht betreiben, Familien verlieren den Zugang zu sauberem Trinkwasser und ausreichender Nahrung. Mit den gesammelten Spenden werden wir das Kinderkrankenhaus mit einer unabhängigen Solarstromversorgung ausstatten und damit die Behandlung schwer kranker Kinder auch während der massiven landesweiten Blackouts sichern.

Die Spendensumme verteilt Lottie auf beide Projekte und macht damit sichtbar, wie viel Wirkung eine einzelne engagierte Person entfalten kann, wenn sie ihre Community mobilisiert.

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