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Projekte

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Aktueller Spendenstand

Hier können Sie den Stand der bisher eingegangenen Spenden für das aktuelle Projekt "Eine Solarkraftwerk für Cuba" verfolgen.

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Lottie unterstützt InterRed

Content Creatorin Lottie (Visa Vie) setzt sich derzeit mit ihrer Reichweite für unsere Spendenkampagne „Damit das Licht nicht ausgeht – Solarenergie für ein Kinderkrankenhaus“ auf betterplace ein. Mit ihrer Spendenaktion „Hoffnung für Kuba: Strom, Wasser & Nahrung für Menschen“ lenkt sie die Aufmerksamkeit ihrer Community auf die dramatische Versorgungslage vor Ort und sammelt Spenden für zwei zentrale Hilfsprojekte auf Cuba.

Neben unserem Solarprojekt für das Kinderkrankenhaus El Cerro in Havanna unterstützt Lottie parallel das Projekt „Sauberes Wasser, Bildungsmöglichkeiten und Ernährung für Kinder in Kuba“. Beide Projekte adressieren die Folgen der andauernden Energiekrise: Ohne verlässlichen Strom können Kliniken lebensrettende Geräte nicht betreiben, Familien verlieren den Zugang zu sauberem Trinkwasser und ausreichender Nahrung. Mit den gesammelten Spenden werden wir das Kinderkrankenhaus mit einer unabhängigen Solarstromversorgung ausstatten und damit die Behandlung schwer kranker Kinder auch während der massiven landesweiten Blackouts sichern.

Die Spendensumme verteilt Lottie auf beide Projekte und macht damit sichtbar, wie viel Wirkung eine einzelne engagierte Person entfalten kann, wenn sie ihre Community mobilisiert.

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Solarprojekte Cuba 2026: Material auf dem Weg – trotz US-Blockade 

Die Nachrichten der letzten Wochen machen die Lage unmissverständlich klar: Die US-Blockadepolitik soll Cuba in die Knie zwingen. Die Anklage der US-Justiz gegen den früheren kubanischen Präsidenten Raúl Castro ist ein weiterer Eskalationsschritt. Schon mit einem Dekret vom 1. Mai hat die US-Regierung unter Donald Trump die Wirtschaftsblockade erneut drastisch verschärft und die Auswirkungen sind unmittelbar spürbar. Die beiden Großreedereien Hapag-Lloyd und CMA CGM, zwei der bedeutendsten Akteure im weltweiten Containerverkehr, haben ihre Transporte nach Kuba praktisch über Nacht eingestellt. Sie verweisen auf „rechtliche Risiken“ durch die neue US-Sanktionspolitik, die den Druck gezielt auf Drittstaaten und deren Handelspartner ausweitet.

Für ein Land, das bereits vor dieser Eskalation mit massiven Energie- und Versorgungsengpässen kämpfte, ist das ein weiterer schwerer Schlag. Krankenhäuser, Schulen, Kooperativen. Sie alle spüren, was es bedeutet, wenn Lieferketten wegbrechen, die ohnehin schon durch die jahrzehntelange Blockadepolitik fragil waren.

Umso wichtiger ist es, dass die Projekte von InterRed und unseren Partnerorganisationen genau jetzt weiterlaufen. Und dass wir als Solidaritätsnetzwerk rechtzeitig gehandelt haben.

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Solidarität in Aktion: Konzerte, Märsche und Frühstück für Cuba

Die Solidarität mit Cuba wächst. Nicht nur in Worten, sondern auch in Taten. In den vergangenen Tagen haben zahlreiche Veranstaltungen rund um die Osterfeiertage gezeigt, wie vielfältig und engagiert die Unterstützung für die Projekte von InterRed ist. Von Solikonzerten über Stände bis hin zu gemeinsamen Frühstücksaktionen: Es entstehen neue Initiativen, um Cuba in der aktuellen Krise zu helfen.

Rock für Cuba: Solikonzert im Café Exzess

Am 4. April verwandelte die Frankfurter Punkband DEMOJACKE das Café Exzess in eine Bühne der Solidarität. Zusammen mit den Bands schlägertrupp und sharpened.lives rockten sie für den guten Zweck. Alle Einnahmen des Abends (nach Abzug der unvermeidlichen Unkosten) gehen direkt an InterRed. Doch nicht nur die Musik begeisterte: Während des Konzerts wurden auch T-Shirts und Merchandise-Artikel verkauft, deren Erlös ebenfalls in die Projekte fließt.

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Solarstrom und Batteriespeicher für das ICAIC

Das Netzwerk InterRed Cooperación e.V. hat mit dem kubanischen Filminstitut ICAIC eine Vereinbarung für den Bau einer Solaranlage und Batteriespeichern abgeschlossen. Ziel ist es, zentrale Arbeitsbereiche des Instituts auch bei Stromausfällen zuverlässig mit Energie zu versorgen.

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Solarstrom für Kinderherzklinik in Havanna

Die verschärfte US‑Blockade führt zu massiven Energieengpässen. Gemeinsam mit Partnerorganisationen installiert InterRed ein Solarkraftwerk auf der Kinderherzklinik William Soler in Havanna. Damit lebenswichtige medizinische Versorgung gesichert bleibt, brauchen wir Ihre Unterstützung.

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ELAM-Update: Der Container ist unterwegs

Die Vorbereitungen für die nächsten Solarprojekte an der ELAM laufen weiter auf Hochtouren. Auch wenn sich der Zeitplan leicht verschoben hat. Der Container mit den Modulen ist Ende November in Spanien ausgelaufen. An Bord: die 100 kWp für die Netzeinspeisung sowie die netzunabhängigen Systeme für die kleine Poliklinik und für die Versorgung von Mensa, Handy-Ladestationen.

Sobald der Container in Cuba eintrifft, geht es direkt an den Aufbau. Ziel bleibt, die Anlagen zügig ans Netz zu bringen.

Gemeinsam mit AMCA entstehen bis Ende 2025 insgesamt sechs Solaranlagen. Zusammen bringen sie rund 440 kWp Leistung und 84 kWh Speicherkapazität auf die Dächer. Ab 2026 werden sie etwa 650.000 kWh saubere Energie pro Jahr liefern.

Auch der Spendenstand wächst weiter: Zum 30. November 2025 liegen die eingegangenen Beiträge bei 287.112,92 Euro. Jeder Euro fließt direkt in Technik, Transport und Aufbau – ohne Umwege, ohne Abzüge.

Für 2026 sind zusätzlich neue Projekte in Abstimmung: weitere Anlagen an der ELAM und eine Versorgungslösung für ein Kinderkrankenhaus.

Mit jedem Schritt zeigt sich deutlicher, wie gut solidarische Zusammenarbeit funktionieren kann und wie viel sie bewegt.

Eine Solaranlage für das kubanische Filminstitut ICAIC

Initiative für Kultur und Klima

„Film ist Kunst.“ Mit diesen Worten begann 1959 nur wenige Monate nach der Revolution auf Cuba ein neues Kapitel: die Gründung des Instituts für Filmkunst und Filmindustrie (ICAIC). Seitdem bringt das Institut das Kino zu den Menschen: mit mobilen Vorführungen auf Lastwagen und Maultierkarren, mit Leidenschaft, Kreativität und einem klaren Ziel: Kultur für alle.

Über Jahrzehnte hinweg hat das ICAIC Filme und Dokumentationen hervorgebracht, die weit über Lateinamerika hinaus Anerkennung gefunden haben. Es ist ein Ort, an dem Kunst, Geschichte und gesellschaftliches Bewusstsein zusammenkommen. Doch heute steht das traditionsreiche Institut vor neuen Herausforderungen:

Wirtschaftliche Engpässe und landesweite Stromausfälle erschweren die Arbeit der Filmschaffenden erheblich. Schneiden, vertonen, projizieren – all das braucht Energie. Energie, die oft fehlt.

Deshalb wollen wir handeln

Gemeinsam mit unseren Partnern planen wir, auf dem Dach des ICAIC eine netzunabhängige Solaranlage zu errichten. Sie soll die wichtigsten technischen Bereiche mit sauberem, verlässlichem Strom versorgen und so den Kulturbetrieb nachhaltig absichern.

Warum das wichtig ist

Das ICAIC ist weit mehr als ein Filmstudio. Es ist das Herz der kubanischen Filmkultur, organisiert Festivals, betreibt Kinos und bietet Filmschaffenden in ganz Lateinamerika eine Plattform zum Austausch. Eine Solaranlage bedeutet hier nicht nur Strom. Sie bedeutet kulturelle Kontinuität und ein Stück Energieunabhängigkeit für die Kunst.

So können Sie helfen

Jede Spende zählt.

Mit Ihrem Beitrag unterstützen Sie nicht nur ein Stück kubanischer Filmgeschichte, sondern auch den Ausbau nachhaltiger Energie auf der Insel.

Spendenempfänger:

Netzwerk InterRed Cooperación e.V.

Stichwort: Spende für Cine y Cultura

Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE15 3702 0500 0007 6002 00
BIC: BFSWDE33MNZ

Unser Engagement geht weiter

Was 2021 mit einer Idee begann, ist heute ein handfestes Stück Energiewende auf Cuba. Seit dem ersten Solarprojekt hat das Netzwerk InterRed Cooperación gemeinsam mit seinen Partnern Schritt für Schritt daran gearbeitet, cubanische Einrichtungen unabhängig von teurem Heizöl und Diesel zu machen – mit sauberem, verlässlichem Strom aus der Sonne.

Die Bilanz kann sich sehen lassen

Insgesamt vier Solaranlagen versorgen heute zuverlässig wichtige Institutionen in Havanna. zwei auf dem Gelände des Zentrums für Molekularbiologie (CIM), eine am Zentrum für Gentechnik und Biotechnologie (CIGB) und die vierte in Zusammenarbeit mit der Schweizer AMCA auf dem Dach der medizinischen Hochschule ELAM. Zusammen erzeugen sie jährlich rund 430.000 Kilowattstunden Strom. Seit der Inbetriebnahme der ersten Anlage im Jahr 2022 bis April 2025 haben sdie Anlagen auf dem Dächern der CIM und CIGB bereits über 750.000 Kilowattstunden produziert – das entspricht einer Einsparung von rund 300.000 Litern Heizöl und Diesel.

Neue Projekte

Aktuell laufen die Vorbereitungen für weitere Solarprojekte an der ELAM. Der Container mit den Modulen soll Ende Oktober 2025 in Cuba eintreffen, der Aufbau bis Jahresende abgeschlossen sein. Neu dabei: Ab dem fünften Projekt kommen Batteriespeicher zum Einsatz – ein wichtiger Schritt, um Solarstrom auch in den Abendstunden nutzbar zu machen.

Gemeinsam mit AMCA entstehen bis Ende 2025 insgesamt sechs Solaranlagen mit einer kombinierten Leistung von rund 440 Kilowatt-Peak und 84 Kilowattstunden Speicherkapazität. Ab 2026 werden diese Anlagen jährlich etwa 650.000 Kilowattstunden saubere Energie liefern.

Der bisherige Spendenverlauf zeigt, was möglich ist, wenn viele an einem Strang ziehen:

Zum 31. März 2025 lagen die Spenden bei 262.714 Euro, Ende September bereits bei 269.647 Euro. Jeder Beitrag fließt direkt in Technik, Transport und Aufbau der Anlagen – ohne Umwege, ohne Abzüge.

Für 2026 sind in enger Abstimmung mit dem kubanischen Gesundheitsministerium weitere Solarprojekte an der ELAM und einem Kinderkrankenhaus in Planung.

Mit jedem neuen Projekt wächst nicht nur die Stromproduktion, sondern auch das Vertrauen, dass solidarische Zusammenarbeit funktioniert.

Solarenergie für nachhaltige Landwirtschaft

Ein bisschen außerhalb von Havanna, dort wo das Stadtleben langsam dem satten Grün weicht, liegt die kleine Kooperative „Vitalio Acuña“. Auf der Finca „La Bendición“ bewirtschaftet Bauer Vladimir Hinojosa rund 1,5 Hektar Land – durchzogen von einem Fluss, mit fruchtbarem Lehmboden auf der einen und felsig-sandigem Gelände auf der anderen Seite. Was hier wächst, wächst gut. Doch wie so oft auf Cuba ist nicht das Land das Problem, sondern der Zugang zu Energie und Wasser.

Hier entstand das fünfte Solarprojekt von InterRed: Eine 6-kWp-Photovoltaikanlage mit einem 12-kWh-Batteriespeicher. Die Anlage läuft und sorgt dafür, dass die mobile Bewässerung in Gang kommt. Und das ist mehr als nur ein technischer Fortschritt. Es ist ein Schritt in Richtung Unabhängigkeit und nachhaltiger Landwirtschaft.

Mit der festen Wasserleitung können die Pflanzen besser bewässert werden.
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