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Aktueller Spendenstand

Hier können Sie den Stand der bisher eingegangenen Spenden für das aktuelle Projekt "Eine Solarkraftwerk für Cuba" verfolgen.

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Solar-Anlage in Betrieb und an CIM übergeben

Die über Spenden finanzierte Photovoltaik-Anlage mit insgesamt 100 kWp ist in Betrieb gegangen. 

Das Flaggschiff der kubanischen Wirtschaft Biocuba Pharma (CIM ist ein Teil davon) mit rund 20.000 Beschäftigten plant seit 5 Jahren den Ausbau von Solarstrom auf den Dächern der Betriebe und Forschungsgebäuden voranzubringen. Geplant sind 12,9 Megawatt, möglich wären 29 Megawatt. Unsere Spende ist zwar ein kleiner Beitrag für die geplante Gesamtkapazität, aber unser Solidaritätsakt hat eine besondere Bedeutung für die Verantwortlichen. Denn unsere Spende einer 100 kWp-Anlage (0,1 Megawatt) ist jetzt die erste realisierte Anlage. Die aktuelle Stromproduktion wird mindestens 140.000 Kilowattstunden betragen.

Kuba sucht händeringend Investoren in Photovoltaikanlagen

Am Tag der Einweihung übergaben wir einen Gutschein für weitere 50 kWp als Solidaritätsspende. Dieses Modul soll im 4. Quartal 2022 in die Anlage integriert werden.

Mit der aktuellen Spende ist es das Projekt „Solarstrom für Cuba“ nicht beendet. Der Verein Leben und Arbeiten im Gallus und Gutleut (LAGG) hat beschlossen, ein soziales Investment zu tätigen. CIM und LAGG e. V. schlossen am 29. April eine Vereinbarung über eine 150 kWp-Dachsolaranlage. Wie bei den gespendeten Modulen obliegt der Aufbau der Anlage den Kubanern mit Unterstützung der Lieferantenfirma.

Die Vereinbarung sieht vor, dass die Anlage  neun Jahre im Eigentum des Verein LAGG bleibt. CIM wird für jede produzierte Kilowattstunde einen vereinbarten Preis an den Verein LAGG zahlen. Nach neun Jahren und Eingang der letzten Zahlung wird der Verein LAGG die Anlage für 1,00 Euro an CIM verkaufen.

105.000 Liter Dieseleinsparung

Der Preis von je Kilowattstunde aus der Solaranlage liegt weit unter den aktuellen Erzeugungskosten in Kuba. Strom wird derzeit überwiegend mit dieselbetriebenen Aggregaten erzeugt. Kuba muss den Diesel mit Devisen einkaufen.

Bei einer Lebenserwartung von 25-30 Jahren für Solaranlagen erhöht sich der Nutzen für Kuba nach 9 Jahren gewaltig.

Diese 150 kWp- Anlage soll ebenfalls im 4. Quartal 2022 in Betrieb gehen. Einkauf und Transport werden gemeinsam organisiert, um durch die Mengeneffekte einen Teil der massiven Preissteigerungen aufzufangen.

Am Jahresende 2022 wird CIM über eine 300 kWp Solaranlage verfügen, die jährlich mindestens 420.000 Kilowatt Strom erzeugt. Die Einsparung an Diesel beträgt mindestens 105.000 Liter und natürlich die entsprechende CO² Reduzierung.

Unser Dank geht an alle Spender:inn und Unterstützer:innen.

Die Installation kann beginnen

Die Solaranlage hat seinen Bestimmungsort erreicht. Der Container ist aus dem Zollhafen am Bestimmungsort bei CIM angekommen. Nach Ostern beginnt der Aufbau der Anlage.

In den letzten beiden Aprilwochen haben uns rund 10.000 Euro zusätzliche spenden erreicht. Damit ist die Finanzierung des 3. Moduls mit 50 kWp gesichert. Auch die zusätzlichen Kosten des Containertransportes, die durch eine „außerordentliche“ Zollkontrolle in Bremen entstanden, können durch die zusätzlichen Spenden ausgeglichen werden. Wenn der Aufbau der Anlage in Havanna planmäßig verläuft, kann ab dem 29. April mit der Produktion von Strom begonnen werden. Allein die 100 kWp-Anlage macht für Cuba den Import von mindestens 28.000 Litern Diesel pro Jahr überflüssig.

Container in Cuba angekommen

Der Container mit den Solarmodulen ist am 1. April im cubanischen Hafen Mariell angekommen. Mitte April beginnt die Montage der rund 500 m² Solarpanelen und die anschließende Installation der Wechselrichter und Anschlüsse.

Die feierliche Inbetriebnahme ist für den 29. April geplant. Zur Eröffnung reisen zwei Mitglieder von InterRed e. V. (natürlich auf eigene Kosten) nach Havanna. Wir würden gerne dabei das nächste 50 kWp Modul übergeben. Dafür fehlen nach aktuellen Spendenstand ca. 6.500 Euro. Der aktuelle Spendenstand beträgt: 114.309,73 €.

Module bereit zum Verschiffen

Es ist soweit. Die letzten Teile der Solarmodule wurden an das Logistikunternehmen Unicon in Bremen geliefert. Von hier werden sie in einen Container geladen und für die Verschiffung nach Kuba bereit gemacht. Wir waren vor Ort. 

Die Paletten stehen bereit. Die Frachtpapiere sind vollständig. Ende Februar wird der Container von Hamburg aus Richtung Kuba verschifft. 

Lokale Unterstützung

Das Medieninteresse für das Solarprojekt war groß. Der Weser Kurier und Radio Bremen war vor Ort, um über das Projekt zu berichten. Vertrer:innen der Initiative “Bremen-Cuba: Solidarität konkret” und des Bremer Friedensforum waren auch anwesend. Sie gehören zu den Unterstützern des Projekts. Lothar Reiniger, Mitglied von InterRed, bekräftigte, dass in Zukunft die Kapazität der Solaranlage erweitert werden kann. Reininger: „Wir werden jetzt eine bundesweite Kampagne starten und Initiativen ansprechen, um die Anlage weiter auszubauen. Auf die Dachfläche der CIM passt eine zehnmal größere Photovoltaik-Anlage als diese. Dieser Strom wird unmittelbar verbracht, entlastet aber das Stromnetz von Havanna. Es entsteht also eine Win-Win-Situation. Das wollen wir weiter forcieren und hoffen auf die Unterstützung von Initiativen aus anderen Städten“.

Fertigstellung im April

Ende März soll das Containerschiff im kubanischem Hafen Marille ankommen. Von dort aus werden die Module nach Havanna gebracht. Hier werden sie unter der Aufsicht der Firma Aschoff auf das Dach des Centro de Inmunologia Molecular montiert. Die Fertigstellung der Anlage wir im April abgeschlossen sein.

Fast am Ziel

Die Vorbereitungen für die Verschiffung der Teile der Solaranlage laufen auf Hochtouren. Am 18. Februar werden die letzten benötigten Materialien geliefert. Der Container wird in Bremen am Montag, den 21. Februar beladen. Wir werden vor Ort sein und den Vorgang dokumentieren. Das Schiff mit dem Container wird am 27. Februar Richtung Kuba auslaufen.

Nächste 50 kWp in Reichweite

Die Spendenbereitschaft für die Solaranlage ebbt nicht ab. Bis zum 16. Februar sind insgesamt 113.177, 78 Euro auf das Spendenkonto eingegangen. Damit fehlen noch 5.200 Euro für das nächste 50 kWp Modul.

Noch 10.000 Euro bis zum dritten Modul

Bis Mitte Januar sind auf das Konto von InterRed für das Solarprojekt über 108.000 Euro an Spenden eingegangen. Damit fehlen uns 10.000 Euro für das nächste Modul für die Anlage. Falls wir die nötigen 118.000 Euro erreichen können auf dem Dach der Centro de Inmunologia Molecular (CIM) eine Solaranlage mit 150 kWp errichtet werden.

Bereits im Oktober 2021 hatten wir die Mittel für eine kleine Anlage von 50 kWp zusammen. Dank der Solidarität unserer Spender:innen haben wir das Geld für den Bau einer 100 kWp-Anlage erreicht. Für das nächstgrößere Modul benötigen wir noch knapp 10.000 Euro.

Ende Februar läuft das Schiff aus

Unabhängig davon haben die Vorbereitungen für die Verschiffung der Solarpanales für die 100 kWp-Anlage begonnen. Nach und nach treffen die verschiedenen Materialien im Versandlager in Bremen ein. Bedingt durch die Pandemie kann es zu kleineren Verzögerungen kommen. Nach bisherigen Planungen wird der Container Mitte Februar beladen. Wir werden vor Ort am Bremer Hafen sein und den Ladeprozess dokumentieren. Das Containerschiff wird am 27. Februar Richtung Cartagena in See stechen. Dort wird der Container umgeladen und soll nach bisherigen Planungen am 22. März 2022 am Zielhafen von Mariel in Kuba ankommen.

Stromproduktion im April

Nachdem der Zollabfertigung und Transport dürfte der Container mit dem Material für den Aufbau Anfang April auf dem Gelände von CIM zur Verfügung stehen. Falls es beim Aufbau zu keinen Komplikationen kommt, wird Ende April der erste Strom produziert.

Projekt bekannt machen

Bitte macht unser Projekt weiter bekannt. Wir können auch über online Plattformen (wie z.B. zoom oder BBB) über das Projekt informieren. Anfragen dazu einfach an info[at]InterRed-org.de richten.

Container können Richtung Kuba auslaufen

Zum Jahreswechsel hat das Spendenaufkommen die 100.000-Euro-Marke überschritten. Zum 31. Dezember haben die Unterstützer:innen des Solarprojekts insgesamt 103.927,85 Euro gespendet. Seit dem 30. November haben wir die Mittel für den Bau eines 100 kWp Solarmoduls zusammen. Das sind jeweils 148 Solarpanels à 340 Wp, einem Wechselrichter à 50 kWp, sowie alle Trag- und Befestigungskonstruktionen, Kabeln und komplettes Zubehör. Insgesamt füllt dieses Material einen ganzen Seecontainer.

Kurz vor Weihnachten genehmigte das hessische Wirtschaftsministerium unseren Antrag auf den Vorabbeginn des Projektes zum 01. Januar 2022. Über die Gewährung der beantragten Zuschüsse von insgesamt 30 Tausend Euro entscheidet das Ministerium aber erst im Mai bzw. Juni 2022.

Unabhängig von den staatlichen Zuschüssen geht der Auftrag für die Lieferung der Photovoltaikkomponenten an die zuständige Firma raus. Geplant ist, dass noch im Januar die Container Richtung Kuba starten.

Wenn zu keinen Verzögerungen kommt, rechnen wir damit, dass die Anlage im April 2022 in Betrieb genommen werden kann.

Der Strom wird in Kuba dringend benötigt. Allein auf der Dachfläche des Centro de Inmunologia Molecular (CIM) können 1200 kWp installiert und der erzeugte Strom im Betrieb an 7 Tagen der Woche verbraucht werden, ohne sich Gedanken über die Speicherung des erzeugten Stroms zu machen. Das öffentliche Stromnetz wird entsprechend entlastet.

Wir werden über die aktuellen Entwicklungen zum Projekt zeitnah berichten. 

Bitte macht unser Projekt weiter bekannt. Wir können auch über online Plattformen (wie z.B. zoom oder BBB) über das Projekt informieren. Anfragen dazu einfach an info[at]InterRed-org.de richten. 

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Zuspruch wächst

Das Projekt „Eine Solaranlage für Cuba“ erhält immer mehr Unterstützer*innen. Anfang Dezember hatten wir so viel Spenden erhalten, dass die Investitionssumme für eine 100 kWp Anlage gesichert ist. Die Spendenbereitschaft nimmt nicht ab. Bis Mitte Dezember erreichten uns 92.627 Euro an Spendengeldern. Damit rückt das nächste Ziel für den Bau einer 150 kWp Anlage auf dem Dach des Forschungszentrums für Immunologie in Havanna in erreichbare Nähe.

InterRed hat den Antrag für den Erhalt von Zuschüssen durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft eingereicht. Gleichzeitig ging ein Antrag auf einen vorzeitigen Beginn des Projekts ab Januar 2022 raus. Wenn beide Anträge positiv beschieden werden, bleiben wir in unserem Zeitplan und die Solaranlage kann schon ab den 2. Quartal 2022 mit der Stromerzeugung beginnen.

100 kWp Anlage sicher!

Dank der vielen eingegangenen Spenden haben das Geld für eine 100 kWp Anlage zusammen. Stand zum 30. November haben wir 84.787,85 Euro an Spenden erhalten. Damit sind die ersten beiden Module über 100 kWp Solarkraftwerk gesichert. Wir arbeiten jetzt am dritten Modul. Der Kostenanteil von InterRed beträgt für diese Anlagengröße 84.000 Euro. Als Projektpartner konnten wir das Forschungszentrum für Immunologie (CIM) gewinnen. CIM gehört zur Unternehmensgruppe Biocubafarma*. Die Aufbauarbeiten der Dachsolaranlage wird von unserem Kooperationspartner übernommen. Das sind ungefähr 18.000 Euro der Gesamtkosten. Die Form der Zusammenarbeit haben wir im Oktober in einem „Letter of Intend“ festgehalten.

InterRed hatte in der Vergangenheit öffentliche Zuschüsse von der Hessischen Landesregierung für Projekte erhalten. An diese Erfahrungen anknüpfend, haben wir auch für die Solaranlage einen Förderantrag gestellt. Eine der Bedingungen der Förderung ist, dass wir vor der Genehmigung des Förderantrags mit dem Projekt nicht beginnen können. Um aber keine Zeit zu verlieren wollen wir zum Förderantrag einen Antrag zur „Genehmigung zum vorzeitigen Vorhabenbeginn“ stellen. So könnten wir am 2. Januar 2022 mit der Realisierung des Projekts starten.

Viele technische Details hat ein mit Solartechnologie vertrautes Mitglied unseres Vereins bereits vor Ort abklären können.

Unsere erste Ausbaustufe wird aus ca. 300 Solarzellen à 340 Wp bestehen und eine Fläche von ca 500-600m² einnehmen. Die Anlage wird eine Jahresproduktion von ca. 150.000 Kilowattstunden Strom ermöglichen. Wenn alles klappt, kann mit der Stromerzeugung zu Beginn des 2. Quartals begonnen werden.

Die Anlage wollen wir dann in Modulbauweise und angepasst an das Fassungsvermögen von Überseecontainern das Solarkraftwerk weiter ausbauen.

Dazu brauchen wir weitere Spenden und müssen dieses Projekt breiter bekannt machen.  Das Netzwerk InterRed ist gemeinnützig. Wo es gewünscht ist, können wir Spendenbescheinigungen für die Steuererklärung ausstellen (Ende Dezember für alle Spenden in 2021).

*Biocubafarma hat 5 erfolgreiche Impfstoffe gegen Covid entwickelt. Die Impfkampagne in Cuba lief sehr erfolgreich. Die 7-Tage-Inzidenz wurde von über 600 auf unter 10 gesenkt, die Todesfälle pro Tag von nahe 100 auf 1-2 Todesfälle.

2. Treffen Aktionskreis Solarkraftwerk für Cuba

Am Montag, den 22. November um 19.00 Uhr im Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 2. Stock.Das Treffen soll als 3 G+ Treffen laufen. Im Raum ist ein virentauglicher Luftfilte

Liebe Mitstreiter:innen,

es hat sich sehr viel getan und einiges ist auf den Weg zu bringen. Wir wollen alle einladen, über den weiteren Fortgang des Projekts mitzudiskutieren. 

Folgende Tagesordnung wird vorgeschlagen:

1. Aktueller Stand des Projektes.

– Spendenstand und Spendenentwicklung

– Coop- Partner CIM in Havanna; Letter of Intend

– Gespräche mit dem günstigsten Anbieter zwecks Lieferung der Komponenten.

– Antrag auf Zuschüsse des Landes Hessen

– Zeitschiene

2. Aktuelle wirtschaftliche und politische Lage in Kuba

– Proteste/ Provokationen am 15.11.

– Erfolge der kubanischen Impfkampagne

– Wiedereröffnung Tourismus/ Flughäfen

3. Weitere Aktivitäten zur Verbreiterung unseres Solarprojektes.

4. Verschiedenes

Netzwerk InterRed Cooperacion e. V.

Anmeldung per E-Mail: info[at]InterRed-org.de